Vitrinen / Schmuckvitrinen - Beschützer der kostbarsten Güter 

Jeder Mensch kennt sie, jeder Mensch begegnet ihr mindestens einmal im Alltag- die Vitrine. Ursprünglich stammt der Name aus dem Französischen "vitre" oder dem Lateinischen "vitreum" für Glas. Der alt-deutsche Begriff "Schaukasten" findet heute eher weniger Verwendung, obwohl gerade dies die Funktion einer solchen ist: eine Aufbewahrungsbox oder ein kleines Schränkchen, welches mindestens eine Glaswand besitzt und so dem Menschen ermöglicht, ein Blick auf die meist wertvollen Gegenstände und Erinnerungen im Inneren zu werfen.
So dient es ebenfalls zum Schutz vor Langfingern, Staub, anderen äußeren mechanischen Einflüssen oder auch Lichteinstrahlung, die besonders für das Verfallen von wichtigen schriftlichen Dokumenten von Gefahr sein kann.
Neben den "normalen" Vitrinen von zu Hause, die vor allem für die Verwahrung von Porzellan oder Glasobjekten gedacht sind, gibt es auch Speziellere für Museen und Ausstellungsräume die s.g. Ausstellungsvitrinen, die einen größeren Dicke- und Härtegrad aufweisen, da hier besonders wertvolle zeitgenössische Funde und Quellen für die Bevölkerung "veröffentlicht" werden. Diese verfügen selbstverständlich über Sicherheitstechnik wie eine Alarmanlage. Am bekanntesten sind wohl die Schmuckvitrinen bei den Juwelieren.
Zusätzlich gibt es noch Standvitrinen und Wandvitrinen, die von Städten oder Gemeinden an öffentlichen Plätzen aufgebaut werden, um so ihren Mitgliedern und Einwohner eine ausführliche Information zu gewährleisten.
Besonders in Vereinshäusern oder Sportzentren wird die besondere Leistung eines einzelnen Sportlers oder einer Mannschaft, wie zum Beispiel eines Fußball- oder Volleyballteams präsentiert.
Eine abgesonderte Form der "Vitrine" stellen die Schaufenster in Einkaufsmeilen oder -passagen dar. Hier versucht der Laden durch eine auffällige Ausschmückung desselbigen so viele Käufer wie möglich anzulocken und somit auch zu beeinflussen.
Je nach Einsatzort entscheidet der Aufbau einer Vitrine. Um eine bessere Sicht zu ermöglichen sind besonders alte Vitrinen auf einem Sockel gebaut, während moderne "Schaukästen" eher "leichter" und "graziler" wirken.
Egal ob alt oder neu- jede Vitrine kann mit einer bestimmten Beleuchtungseinrichtung ausgestattet werden, um das Innere besser zu präsentieren. Außerdem kann zum Schutz vor Diebstahl ebenfalls eine Sicherung über verschiedene Kabel hergestellt werden. In jedem Fall erfüllt die Vitrine nicht nur diesen Schutz vor Langfingern, sondern hilft ebenfalls dabei alte und wertvolle Dokumente vor dem verfall zu bewahren- damals wie heute.
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